Switzerland Marathon Light vom 03. September 2017

Swissmarathon light, eine Rennen wert (Rennbericht von Peter Dick) 

Sonntagmorgen kurz nach 07.00 Uhr. Das Wetter ist gut und die Temperaturen sind verhältnismässig tief. Das kommt mir doch eher entgegen, da ich als halber Nordländer kein grosser Freund von hohen Temperaturen bin. Wir fahren Richtung Sarnen, wo ich das erste Mal am Switzerland Marathon Light teilnehmen werde. Der Lauf steht ganz im Zeichen meiner Marathonvorbereitung für Berlin, d.h. ich habe mir keine Zeitvorgaben gemacht, sondern das Rennen als lockeres Training im Wettkampfmodus taxiert. Aber es kam natürlich mal wieder anders, davon aber später mehr. In Sarnen angekommen, wurden wir via Wegweiser auf den Flugplatz gelotst, wo wir unser Auto parkieren durften. Auf Grund der hohen Parkplatzgebühren habe ich schon gehofft, ich werde mit der Limousine ins Startgelände gefahren :-). Leider war es nur ein Shuttlebus, was aber auch ok war. Ich finde jedoch CHF 10.00 fürs Parkieren doch etwas hoch. Im Startgelände angekommen, merkt man sofort, dass alles sehr gut organisiert ist. Keine langen Wartezeiten bei der Startnummernausgabe und beim Bezug des Finishershirts. Der ganze Event war sowieso aus meiner Sicht sehr gut organisiert. Frei nach dem Motto: Von Läufern für Läufer. Vor dem Start traf ich dann noch auf meine Vereinsgspändli Patricia, Sasha und Andi. Patricia lief die 10 km als Vorbereitung für den Jungfraumarathon. Sasha erwähnte dann noch, dass Viktor Röthlin ganz am Schluss des Feldes starten wird und alle die vor ihm ins Ziel kommen, bekommen einen goldenen Bidon. Da war es sofort um meine lockere Trainingseinheit geschehen. Ich bin eben ein Wettkampftyp und auch wenn es nur um eine goldenen Bidon geht, den will ich… Heute kann ich jedoch nur darüber lachen, weil es nicht mal ein schöner Bidon ist :-). Kurz vor dem Start um 10.00 Uhr, ertönte dann aus den Lautsprechern noch die Nationalhymne. Das war recht eindrücklich, obwohl die Panflötenversion nicht zu meinen Favoriten gehört. Voller Nationalstolz wurden dann die rund 1500 Teilnehmer auf die Halbmarahton-Distanz geschickt. Die Strecke ist recht abwechslungsreich und es hat an vielen Orten Brassbands, welche für gute Stimmung sorgten. Da die Bedingungen bis zum Schluss perfekt waren, kam ich mit 01:30 und ein paar Zerquetschten (neue PB) ins Ziel. Ich war sogar vor Viktor und kam so in den Genuss des goldenen Bidons. Yeeeaaahhh!!! 

Nach einem kurzen Abstecher zur Hüpfburg (Belohnung für meine kleinsten Fans) fuhren wir dann mit der Shuttelbus-Limo wieder zurück zum Parkplatz und danach ab nach Hause. Ich komme aber auf jeden Fall wieder, auch wenn es nur wegen des goldenen Bidons ist ;-) 

Vielen Dank an meine Familie die mich top unterstützt und begleitet hat.
Vor lauter Hype um den goldenen Bidon ging das tolle Resultat von Patricia über die 10 km-Distanz fast unter. In einer Zeit von 40.10 belegte sie den undankbaren 4. Kategorienrang. Diese Zeit reichte Overall zum hervorragenden 6. Rang aller gestarteten Frauen. Hut ab für diese Leistung direkt aus dem Training!

Kategorie

F20 - 10 km
M40 - 21.1 km

Rang / TeilnehmerIn

04. Patricia Gut
26. Peter Dick

Zeit

0.40.10
1.30.23